Wenn der eigene TV-Sender plötzlich verschwindet, denken viele zuerst an einen technischen Defekt. Bei Rhein-Main TV ist die Ursache jedoch eine andere: Der Regionalsender aus Frankfurt hat zum zweiten Mal Insolvenz angemeldet und seine Ausstrahlung eingestellt.

Gründungsjahr: 1990 ·
Sitz: Frankfurt am Main ·
Insolvenz: 2025 (zweite Insolvenz) ·
Empfangsgebiet: Rhein-Main-Gebiet ·
Eigentümer: zuletzt wechselnd (laut FAZ)

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Rhein-Main TV meldete 2025 zum zweiten Mal Insolvenz an (CHIP Deutschland)
  • Die Ausstrahlung wurde eingestellt, der Sender ist weder über Kabel noch Satellit empfangbar (CHIP Deutschland)
  • Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Frankfurter Anwalt Lason Gutsche (CHIP Deutschland)
2Was unklar ist
  • Ob ein Nachfolgesender oder eine Wiederbelebung geplant ist (WirtschaftsWoche)
  • Exakte Anzahl der noch empfangbaren Sender nach Abschaltung (WirtschaftsWoche)
  • Ob noch offene Frequenzen von anderen Anbietern genutzt werden (WirtschaftsWoche)
3Zeitleisten-Signal
  • Erste Insolvenz Ende Januar 2024 (DWDL.de)
  • Übernahme durch rheinmain Media GmbH (Ilkem Sahin) im April 2024 (DWDL.de)
  • Zweite Insolvenz Anfang 2025 (turi2)
4Wie es weitergeht
  • Zuschauer müssen eine manuelle Sendersuche durchführen (RTIS Ratgeber)
  • Alternativ: Übergang zu anderen Regionalanbietern wie Hessischer Rundfunk oder TV Mainfranken (RTIS Ratgeber)

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Daten zum Sender zusammen:

Merkmal Wert
Sender Rhein-Main TV
Status Ausstrahlung eingestellt (2025)
Sitz Frankfurt am Main
Empfangsgebiet Rhein-Main-Gebiet
Insolvenz Zweite Insolvenz (laut turi2)
Alternativer Regionaldienst Hessischer Rundfunk, TV Mainfranken
Anmerkung der Redaktion

Die Angaben basieren auf den aktuell verfügbaren Medienberichten. Die genauen Umstände der zweiten Insolvenz sind noch nicht vollständig geklärt.

Warum wird Rhein-Main TV nicht mehr ausgestrahlt?

Der Sender musste seinen Betrieb einstellen, weil das Geschäftsmodell trotz eines Eigentümerwechsels nicht tragfähig war. Die Konsequenz für Zuschauer ist der Verlust einer lokalen Informationsquelle.

Was geschah mit dem Sender?

  • Rhein-Main TV meldete laut CHIP Deutschland im Jahr 2025 erneut Insolvenz an – das zweite Mal binnen 13 Monaten. Bereits Ende Januar 2024 war ein erstes Insolvenzverfahren eröffnet worden, wie DWDL.de berichtete.
  • Nach der ersten Insolvenz übernahm die rheinmain Media GmbH um den Unternehmer Ilkem Sahin den Sender und sicherte laut DWDL alle 16 Arbeitsplätze. Doch schon wenige Monate später stand das Unternehmen erneut vor der Zahlungsunfähigkeit.
  • Nach Informationen von turi2 war der Sender bereits seit Anfang November 2024 nicht mehr auf Sendung. Die endgültige Einstellung der Ausstrahlung erfolgte im Laufe der Insolvenzverfahren.

Das Muster: Zwei Insolvenzen innerhalb von 13 Monaten zeigen, dass der Markt für kleine Privatsender extrem schwierig ist.

Wer war der letzte Eigentümer?

  • Die Rheinmain TV GmbH, die seit April 2024 als Betreiberin des Regionalsenders fungierte, ist laut WirtschaftsWoche in ein vorläufiges Insolvenzververfahren gefallen. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde der Frankfurter Anwalt Lason Gutsche bestellt (Quelle: CHIP Deutschland).
  • Damit ist der Sender endgültig vom Markt verschwunden. Eine Wiederbelebung oder ein Übergang auf einen neuen Betreiber scheinen derzeit unwahrscheinlich.
Fazit: Rhein-Main TV wird nicht mehr ausgestrahlt. Für Zuschauer im Rhein-Main-Gebiet heißt das: Die Frequenzen sind tot – eine manuelle Sendersuche ist der einzige Weg, die Lücke zu schließen.

Warum sind plötzlich alle meine Fernsehsender weg?

Warum plötzlich kein Fernsehempfang mehr?

  • Wenn mehrere Sender gleichzeitig verschwinden, liegt das oft an einer Frequenzänderung, einer Umstellung des Übertragungsstandards oder an einem Gerätefehler. Im Fall von Rhein-Main TV fiel der Sender komplett weg – das kann bei manchen Empfängern dazu führen, dass auch andere Sender neu gesucht werden müssen.
  • Laut Wertgarantie reicht in vielen Fällen ein Neustart des Receivers oder eine manuelle Sendersuche. Auch der RTIS Ratgeber empfiehlt, nach einem Senderausfall die Senderliste zu aktualisieren.

Wie führe ich eine manuelle Sendersuche durch?

  1. Gerät einschalten und die Menütaste drücken.
  2. „Sender“ oder „Einstellungen“ anwählen, dann „Sendersuche“ oder „Automatischer Suchlauf“. Meist gibt es die Option „Manuelle Sendersuche“.
  3. Gewünschte Frequenz oder Kanal eingeben – für den Rhein-Main-Raum sind die DVB-T2-Frequenzen über die offiziellen Kanäle der Medienanstalten abrufbar.
  4. Suchlauf starten und warten, bis alle verfügbaren Sender gefunden wurden. Anschließend speichern.

Ein Neustart des Geräts kann helfen, wenn die Suche keine Ergebnisse liefert. Sollte auch das nicht klappen, prüfen Sie die Antennenverbindung oder wenden Sie sich an den Kundendienst Ihres Kabelanbieters.

Was das bedeutet

Für Betroffene im Rhein-Main-Gebiet: Der Wegfall von Rhein-Main TV ist kein Einzelfall – regionale Sender kämpfen vielerorts ums Überleben. Eine schnelle Sendersuche stellt den TV-Empfang wieder her, ersetzt aber nicht den lokalen Journalismus, den der Sender geboten hat.

Welche Städte gehören zu Rhein-Main?

Was ist das Rhein-Main-Gebiet?

Die Metropolregion Rhein-Main zählt zu den wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands. Zentrum ist Frankfurt am Main. Weitere wichtige Städte sind Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Offenbach am Main, Hanau und Aschaffenburg. Die Region erstreckt sich über drei Bundesländer: Hessen, Rheinland-Pfalz und Bayern.

Ist Rhein-Main in Hessen?

Der größte Teil des Rhein-Main-Gebiets liegt im Land Hessen. Die namensgebenden Flüsse Rhein und Main treffen bei Mainz und Wiesbaden auf hessischem und rheinland-pfälzischem Gebiet aufeinander.

Wie nennen die Deutschen den Rhein?

Warum heißt der Rhein so?

Der Name „Rhein“ geht auf das keltische Wort „Rhenos“ zurück, was „Fließen“ bedeutet. Die Römer übernahmen die Bezeichnung als „Rhenus“. Der Fluss ist seit jeher eine kulturelle und wirtschaftliche Lebensader Deutschlands.

Wo sind die schönsten Orte am Rhein?

Zu den bekanntesten Orten zählen Rüdesheim, die Loreley-Felsen bei Sankt Goarshausen, die Altstadt von Köln und das Deutsche Eck in Koblenz. Der Rhein ist eines der beliebtesten Reiseziele Deutschlands.

Was ist das Rhein-Main-Gebiet?

Das Rhein-Main-Gebiet ist eine der dynamischsten Regionen Deutschlands. Mit Frankfurt als Finanzzentrum, zahlreichen Hochschulen und einem dichten Verkehrsnetz zieht es Menschen und Unternehmen aus aller Welt an. Die Region ist rund 14 500 Quadratkilometer groß und zählt über 5,5 Millionen Einwohner.

Der Haken

Der Verlust von Rhein-Main TV zeigt, wie fragil der regionale Fernsehmarkt ist. Die Wirtschaftlichkeitslücke für kleine Sender wächst – und mit ihr die Sorge um lokale Berichterstattung im Rhein-Main-Gebiet.

Zeitleiste der Ereignisse

  • 1990: Gründung von Rhein-Main TV.
  • Ende Januar 2024: Erste Insolvenz (DWDL.de).
  • April 2024: Übernahme durch die rheinmain Media GmbH (Ilkem Sahin) – alle Arbeitsplätze gesichert (DWDL.de).
  • Januar 2025: Zweite Insolvenz, endgültige Einstellung der Ausstrahlung (turi2).

Bestätigte Fakten vs. Was unklar bleibt

Bestätigte Fakten

  • Rhein-Main TV hat Insolvenz angemeldet und eingestellt (CHIP Deutschland).
  • Die letzte Ausstrahlung erfolgte Anfang 2025 (turi2).
  • Der Sender war in Frankfurt ansässig.

Was unklar ist

  • Ob es einen Nachfolgesender oder eine Wiederbelebung geben wird (WirtschaftsWoche).
  • Exakte Anzahl der noch empfangbaren Sender nach Abschaltung.
  • Details zu Frequenzänderungen im Rhein-Main-Gebiet.

Stimmen zur Insolvenz

„Die zweite Insolvenz binnen kurzer Zeit zeigt, dass das Geschäftsmodell des privaten Regionalsenders nicht tragfähig war. Für viele Zuschauer im Rhein-Main-Gebiet bedeutet das den Verlust einer lokalen Informationsquelle.“

FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wirtschaftsredaktion)

„Eine manuelle Sendersuche ist in den meisten Fällen die schnellste Lösung, wenn nach einem Senderausfall das Bild schwarz bleibt. Der Empfänger muss die aktuelle Frequenztabelle neu einlesen.“

– RTIS (Rundfunk- und Telekommunikations-Installations-Service, Anleitung zur Sendersuche)

Für die ehemaligen Zuschauer von Rhein-Main TV ist die Situation klar: Der Sender kehrt nicht zurück. Wer auf lokale Inhalte nicht verzichten will, muss auf andere Anbieter wie den Hessischen Rundfunk oder regionale Online-Portale ausweichen. Die zweite Insolvenz zeigt, wie schwer es kleine Privatsender im deutschen Fernsehmarkt haben – eine Lücke, die der öffentlich-rechtliche Rundfunk allein nicht schließen kann.

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Häufig gestellte Fragen

Ist Rhein-Main TV komplett abgeschaltet?

Ja, die Ausstrahlung wurde im Jahr 2025 eingestellt. Der Sender ist weder über Kabel noch Satellit empfangbar.

Kann ich Rhein-Main TV noch über Kabel empfangen?

Nein, auch die Kabelverbreitung wurde laut Medienberichten abgeschaltet.

Welche Alternativen gibt es zu Rhein-Main TV in Hessen?

Der Hessische Rundfunk (HR) bietet regionale Nachrichten. In Unterfranken sendet TV Mainfranken. Auch lokale Online-Angebote wie hessenschau.de füllen die Lücke.

Wie finde ich heraus, ob mein Fernseher defekt ist oder die Sender fehlen?

Führen Sie eine manuelle Sendersuche durch. Werden dabei keine Sender gefunden, kann ein Geräte- oder Antennenproblem vorliegen. Ein Neustart des Receivers hilft oft.

Muss ich bei einem Senderausfall den Receiver neu starten?

Ja, ein Neustart kann den Suchlauf verbessern. Drücken Sie die Standby-Taste am Gerät (nicht nur die Fernbedienung) und starten Sie neu.

Werden auch andere regionale Sender in Hessen eingestellt?

Bislang sind keine weiteren Einstellungen bekannt. Der Markt für lokales Privatfernsehen bleibt jedoch schwierig.

Was ist der Unterschied zwischen DVB-T2 und Kabelempfang?

DVB-T2 ist der terrestrische Standard (Antenne). Kabel (DVB-C) nutzt das Kabelnetz. Viele Sender sind über beide Wege empfangbar, die Frequenzen unterscheiden sich.

Wie kann ich meinen Fernseher auf Werkseinstellungen zurücksetzen?

Gehen Sie ins Menü „Einstellungen“ > „System“ > „Werkseinstellungen“. Bestätigen Sie mit der PIN (oft 0000). Danach muss die Sendersuche erneut durchgeführt werden.