
Das kleine Arschloch: Film 1997 – Infos, Stream & Kritik
Kaum eine deutsche Filmfigur hat so viele Gemüter erhitzt wie das kleine Arschloch – eine freche, rücksichtslose Comic-Kreatur, die 1997 den Sprung auf die Leinwand schaffte. Der Zeichentrickfilm von Walter Moers lockte damals über 3 Millionen Zuschauer in die Kinos und wurde zum Kultphänomen. Wir schauen uns an, wie der Streifen entstand, warum er bis heute polarisiert und wo ihr ihn streamen könnt.
Veröffentlichung: 1997 ·
Regisseur: Michael Schaack ·
Drehbuch: Walter Moers ·
Länge: ca. 82 Minuten ·
FSK: 16 ·
Genre: Zeichentrick, Komödie
Kurzüberblick
- Genaues Budget nicht öffentlich
- Keine offiziellen Angaben zu einer ungeschnittenen Version
- Aktuelle Streaming-Lizenzdetails unbestätigt
- Ob der Film in einer restaurierten Fassung vorliegt, ist unbekannt
- Genaue Anzahl der verkauften DVDs nicht publiziert
- 1994: Start der Comicserie in ‘Titanic’ (Wikipedia)
- 1997: Kinostart des Films (Wikipedia)
- 1999: Fortsetzung ‘Das kleine Arschloch und der alte Sack’ (Wikipedia)
- Streaming via Prime Video, Apple TV, YouTube (Kauf)
- DVD weiterhin im Handel erhältlich
- Keine Pläne für Neuverfilmung bekannt
Sechs zentrale Fakten auf einen Blick – von der Besetzung bis zur Altersfreigabe.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Erscheinungsjahr | 1997 |
| Regisseur | Michael Schaack |
| Drehbuch | Walter Moers |
| Laufzeit | ca. 82 Minuten |
| Altersfreigabe | FSK 16 |
| Sprache | Deutsch |
Was sollten Leser zuerst über ‘Das kleine Arschloch’ wissen?
Was ist die Handlung von ‘Das kleine Arschloch’?
Der Film erzählt die Abenteuer eines frechen, egoistischen Jungen, der mit seinen bösartigen Streichen seine Umwelt tyrannisiert. Die Handlung besteht aus einer lockeren Aneinanderreihung von Episoden, die aus der gleichnamigen Comicserie von Walter Moers (Autor und Zeichner) stammen. Es gibt keine durchgehende Geschichte – stattdessen wechseln sich skurrile Szenen mit provokanten Dialogen ab.
Die Kritik von Artechock (Filmkritikportal) fasst es treffend: Walter Moers habe unterschätzt, dass der Film die Zwischenräume mit Leben, Witz und Spannung füllen müsse – der Film purzele lediglich von einem bekannten Gag zum nächsten.
Wer hat den Film gemacht?
- Regie führten Michael Schaack und Veit Vollmer (Kino-Zeit (Filmportal))
- Das Drehbuch schrieb Walter Moers persönlich (Wikipedia)
- Die Hauptstimmen sprachen unter anderem Ilona Schulz und Helge Schneider (IMDb (Filmdatenbank))
Warum ist der Film umstritten?
Der Film sprengt bewusst Tabus: Er zeigt einen kindlichen Protagonisten, der rassistische, sexistische und gewalttätige Sprüche klopft. Die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) gab ihn ab 16 Jahren frei – Artechock hält die Freigabe ab 12 Jahren für ein optimales Zielpublikum. Die Kontroverse machte den Film jedoch erst zum Kultobjekt.
Der Film bleibt ein ambivalentes Werk – geliebt und kritisiert zugleich.
Welche offiziellen Quellen bestätigen die wichtigsten Behauptungen?
Gibt es offizielle Informationen von Walter Moers?
Walter Moers selbst hat sich in Interviews zur Entstehung der Figur geäußert. Die offizielle Wikipedia-Seite (freie Enzyklopädie) listet die zentralen Fakten: Erscheinungsjahr 1997, Regie Michael Schaack und Veit Vollmer, Drehbuch von Moers selbst.
Welche Artikel auf Wikipedia sind relevant?
- Der Film lockte in Deutschland rund 3,07 Millionen Besucher in die Kinos (Wikipedia)
- In Österreich sahen ihn 244.959 Zuschauer, in der Schweiz 76.123 (Wikipedia)
- Die DVD erschien in Deutschland im September 1998 (Wikipedia)
Wie wird der Film in der Datenbank der FSK gelistet?
Die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) listet den Film mit einer Freigabe ab 16 Jahren. Die Laufzeit beträgt laut IMDb (Filmdatenbank) 82 Minuten.
Die Quellenlage ist solide: Wikipedia, IMDb und Artechock liefern konsistente Daten. Für eine tiefere Analyse fehlen jedoch offizielle Verlagsangaben oder akademische Einordnungen – eine Lücke, die der Film mit seinem Kultstatus selbst füllt.
Die konsistenten Daten aus Wikipedia, IMDb und Artechock bieten eine verlässliche Grundlage für die Einordnung des Films.
Was ist noch unklar oder unbestätigt über ‘Das kleine Arschloch’?
Gibt es eine ungeschnittene Version?
Es gibt keine offiziellen Angaben zu einer ungeschnittenen Fassung des Films. Die verfügbaren DVD- und Streaming-Versionen entsprechen der Kinofreigabe.
Werden weitere Fortsetzungen geplant?
Ein Sequel mit dem Titel ‘Das kleine Arschloch und der alte Sack’ erschien bereits 1999 (Wikipedia). Aktuelle Pläne für eine weitere Fortsetzung sind nicht bekannt.
Wie hoch war das Budget genau?
Budgetzahlen sind nicht öffentlich. Der Film galt als mittelgroße deutsche Produktion, genaue Summen wurden nie veröffentlicht.
Die offenen Fragen zeigen, dass trotz des Kultstatus viele Details zur Produktion im Dunkeln bleiben.
Zeitleiste: Vom Comic zum Kultfilm
- 1994: Start der Comicserie ‘Das kleine Arschloch’ in der Zeitschrift ‘Titanic’ (Wikipedia)
- 6. März 1997: Kinostart des Zeichentrickfilms (Wikipedia)
- Oktober 1997: Video-Veröffentlichung in Deutschland (Wikipedia)
- September 1998: DVD-Veröffentlichung (Wikipedia)
- 1999: Fortsetzung ‘Das kleine Arschloch und der alte Sack’ erscheint (Wikipedia)
- 2000er: DVD-Neuauflagen und Aufnahme ins Streaming-Angebot (Wikipedia)
Die Zeitleiste zeigt: Der Film profitierte vom Hype der Comicserie und erreichte sein Publikum genau im richtigen Moment – als die deutsche Satireszene nach neuen, provokanten Stimmen hungerte.
Bestätigte Fakten vs. Unklarheiten
Bestätigte Fakten
Was unklar ist
- Genaues Budget
- Beabsichtigte Zielgruppe (laut Artechock ab 12, offiziell ab 16)
- Verfügbarkeit einer ungeschnittenen Version
- Aktuelle Streaming-Lizenzdetails
- Ob eine restaurierte Fassung existiert
- Genaue Verkaufszahlen der DVD
Diese Gegenüberstellung verdeutlicht die Wissenslücken trotz umfangreicher Recherche.
Stimmen zum Film
Walter Moers habe unterschätzt, dass der Film die Zwischenräume mit Leben, Witz und Spannung füllen müsse.
Artechock (Filmkritikportal)
Der Film purzele lediglich von einem bekannten Gag zum nächsten.
Artechock (Filmkritikportal)
Kleines Arschloch ist ein deutscher Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1997, basierend auf der gleichnamigen Comicserie von Walter Moers.
Wikipedia (freie Enzyklopädie)
Kino-Zeit bezeichnet den Film als deutsche Zeichentricksatire auf Basis der Comicserie von Walter Moers.
Die Kritiken zeigen ein geteiltes Bild: Während die einen den Film als mutige Satire feiern, sehen andere darin eine Aneinanderreihung von Gags ohne erzählerische Tiefe. Fakt ist: Der Film hat seinen Platz in der deutschen Filmgeschichte gefunden – als provokantes Zeitdokument der 90er-Jahre.
abendzeitung-nuernberg.com, moviepilot.de, dailymotion.com, fernsehserien.de
Häufig gestellte Fragen
Wie kontrovers ist der Film?
Der Film gilt als eine der provokantesten deutschen Satiren der 90er-Jahre. Er enthält rassistische, sexistische und gewalttätige Inhalte, die bewusst Tabus brechen. Die FSK-Freigabe ab 16 Jahren unterstreicht die Kontroverse.
Gibt es eine Altersbeschränkung?
Ja, der Film hat eine FSK-Freigabe ab 16 Jahren. Einige Kritiker halten jedoch eine Freigabe ab 12 Jahren für angemessen.
Wer spricht die Hauptfigur?
Die Hauptfigur wird von Ilona Schulz gesprochen. Weitere Sprecher sind unter anderem Helge Schneider.
Ist der Film auf Netflix?
Nein, der Film ist derzeit nicht bei Netflix verfügbar. Er ist jedoch bei Prime Video, Apple TV und YouTube (Kauf) erhältlich.
Wie unterscheidet sich der Film vom Comic?
Der Film übernimmt die Grundidee und den Humor der Comicserie, muss aber eine durchgehende Handlung bieten. Kritiker bemängeln, dass dies nicht immer gelingt – der Film wirke wie eine Aneinanderreihung von Gags.
Welche Musik wird im Film verwendet?
Der Soundtrack enthält unter anderem Stücke von Helge Schneider, der auch als Sprecher mitwirkt. Genaue Details zur Filmmusik sind nicht umfassend dokumentiert.
Ist der Film noch heute sehenswert?
Für Fans von schwarzem Humor und Satire ist der Film ein Kultklassiker. Wer empfindlich auf Tabubrüche reagiert, sollte einen Bogen machen. Der Film ist ein Zeitdokument der 90er-Jahre und zeigt, wie weit deutsche Satire gehen kann.
Die FAQ bieten eine schnelle Orientierung für alle, die mehr über den kontroversen Film erfahren möchten.
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